Das Profil der Österreichischen Goethe-Gesellschaft

Johann Wolfgang von Goethes dichterische und wissenschaftliche Leistung hat unser Weltbild entscheidend geprägt. Sein Leben und Werk bezeugen die Verpflichtung des Menschen zu Sinn stiftender Tätigkeit im Dienste der Humanität und markieren unzweifelhaft einen Höhepunkt in der europäischen Geistesgeschichte. Aus dem besonderen Reichtum seines Künstlertums, einer ganzheitlichen Weltsicht und dem leidenschaftlichen Bekenntnis zu individueller Hoffnung und Daseinsfreude erwächst eine Einheit von ungebrochener Faszination. Goethes Gedankenwelt muss daher als zeitlos begriffen werden und verdient gerade heute, in besonderem Maße lebendig gehalten zu werden.

Die Österreichische Goethe-Gesellschaft hat es sich daher zum Ziel gesetzt, das Verständnis für Goethes Leben und Schaffen zu fördern und zu verbreiten, insbesondere aber die mannigfaltigen Beziehungen aufzudecken, die den größten deutschen Dichter und Denker mit Österreich verbinden. Dazu gehört sowohl eine didaktische als auch eine wissenschaftliche Tätigkeit.

Durch öffentliche Vorträge, Versammlungen, Diskussionsveranstaltungen, Lesungen, gesellige Zusammenkünfte, Bildungsreisen u.Ä. soll ein möglichst breites Publikum angesprochen und angeregt werden, sich mit dem Werk Goethes auseinanderzusetzen.

Daneben sind es aber regelmäßige wissenschaftliche Publikationen, die Pflege einer umfangreichen Bibliothek und die Betreuung des z.T. wertvolle Exponate umfassenden Museums, die zu den gemeinnützigen Aufgaben des Vereins zählen.

In Wien war Goethe zwar nie, aber in den habsburgisch-österreichischen Ländern war er dennoch häufig ein gern gesehener Gast. Er besuchte sie aus Anlass seiner beiden Reisen nach Italien und seiner – insgesamt mehr als drei Jahre umfassenden – Kuraufenthalte in Böhmen, die bis ins Jahr 1823 reichten. In den böhmischen Bädern, in Karlsbad, Teplitz, Marienbad und Franzensbad, traf er die Wiener Gesellschaft und begegnete Mitgliedern des Kaiserhauses.

Viele seiner Dichtungen sind in böhmisch-altösterreichischen Orten konzipiert, schematisiert, gefördert und vollendet worden. Die literarischen Einflüsse Goethes auf die österreichische Geistigkeit kristallisierten sich in einer Fülle dichterischer Nachahmungen. Vom Schubert-Freund Johann Mayrhofer bis Hugo von Hofmannsthal ist Goethes Einfluss auf österreichische Schriftsteller nachweisbar. Für Karl Kraus war Goethe als größter deutscher Dichter unantastbar. Rechnet man zu den literarischen Einflüssen die Bedeutung von Goethes Dichtungen für Komponisten wie Johannes Brahms, Hugo Wolf, Gustav Mahler und den mit Österreich sehr verbundenen Richard Strauss hinzu und bedenkt, dass bildende Künstler von Moritz von Schwind bis Alfred Kubin sich von Goethes Schriften inspirieren ließen, so ist Goethes jeweilige Gegenwärtigkeit in der österreichischen Kultur nach Tiefe und Weite einmalig.

Goethes breite und begeisterte Gefolgschaft begründete schließlich im Jahr 1878 den Wiener-Goethe-Verein, die älteste Goethe-Gesellschaft der Welt.

Seit dem Jahr 2004 trägt der Verein den Namen Österreichische Goethe-Gesellschaft. Er steht allen Personen, die am Wirken und an der Person Goethes im engeren und an der deutschsprachigen Literatur im weiteren Sinne interessiert sind, offen.

Johann Wolfgang von Goethes dichterische und wissenschaftliche Leistung hat unser Weltbild entscheidend geprägt. Sein Leben und Werk bezeugen die Verpflichtung des Menschen zu Sinn stiftender Tätigkeit im Dienste der Humanität und markieren unzweifelhaft einen Höhepunkt in der europäischen Geistesgeschichte. Aus dem besonderen Reichtum seines Künstlertums, einer ganzheitlichen Weltsicht und dem leidenschaftlichen Bekenntnis zu individueller Hoffnung und Daseinsfreude erwächst eine Einheit von ungebrochener Faszination. Goethes Gedankenwelt muss daher als zeitlos begriffen werden und verdient gerade heute, in besonderem Maße lebendig gehalten zu werden.

Die Österreichische Goethe-Gesellschaft hat es sich daher zum Ziel gesetzt, das Verständnis für Goethes Leben und Schaffen zu fördern und zu verbreiten, insbesondere aber die mannigfaltigen Beziehungen aufzudecken, die den größten deutschen Dichter und Denker mit Österreich verbinden. Dazu gehört sowohl eine didaktische als auch eine wissenschaftliche Tätigkeit.

Durch öffentliche Vorträge, Versammlungen, Diskussionsveranstaltungen, Lesungen, gesellige Zusammenkünfte, Bildungsreisen u.Ä. soll ein möglichst breites Publikum angesprochen und angeregt werden, sich mit dem Werk Goethes auseinanderzusetzen.

Daneben sind es aber regelmäßige wissenschaftliche Publikationen, die Pflege einer umfangreichen Bibliothek und die Betreuung des z.T. wertvolle Exponate umfassenden Museums, die zu den gemeinnützigen Aufgaben des Vereins zählen.

In Wien war Goethe zwar nie, aber in den habsburgisch-österreichischen Ländern war er dennoch häufig ein gern gesehener Gast. Er besuchte sie aus Anlass seiner beiden Reisen nach Italien und seiner – insgesamt mehr als drei Jahre umfassenden – Kuraufenthalte in Böhmen, die bis ins Jahr 1823 reichten. In den böhmischen Bädern, in Karlsbad, Teplitz, Marienbad und Franzensbad, traf er die Wiener Gesellschaft und begegnete Mitgliedern des Kaiserhauses.Viele seiner Dichtungen sind in böhmisch-altösterreichischen Orten konzipiert, schematisiert, gefördert und vollendet worden. Die literarischen Einflüsse Goethes auf die österreichische Geistigkeit kristallisierten sich in einer Fülle dichterischer Nachahmungen. Vom Schubert-Freund Johann Mayrhofer bis Hugo von Hofmannsthal ist Goethes Einfluss auf österreichische Schriftsteller nachweisbar. Für Karl Kraus war Goethe als größter deutscher Dichter unantastbar. Rechnet man zu den literarischen Einflüssen die Bedeutung von Goethes Dichtungen für Komponisten wie Johannes Brahms, Hugo Wolf, Gustav Mahler und den mit Österreich sehr verbundenen Richard Strauss hinzu und bedenkt, dass bildende Künstler von Moritz von Schwind bis Alfred Kubin sich von Goethes Schriften inspirieren ließen, so ist Goethes jeweilige Gegenwärtigkeit in der österreichischen Kultur nach Tiefe und Weite einmalig.Goethes breite und begeisterte Gefolgschaft begründete schließlich im Jahr 1878 den Wiener-Goethe-Verein, die älteste Goethe-Gesellschaft der Welt.Seit dem Jahr 2004 trägt der Verein den Namen Österreichische Goethe-Gesellschaft. Er steht allen Personen, die am Wirken und an der Person Goethes im engeren und an der deutschsprachigen Literatur im weiteren Sinne interessiert sind, offen